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Berufsfeldpraktikum im Ba­che­lor­stu­di­um

Allgemeine In­for­ma­ti­onen

Das Berufsfeldpraktikum (BFP) ist ein Pflichtbestandteil des Bachelorstudiums im Lehramt. Es wird in der Regel im 4. oder 5. Se­mes­ter ab­sol­viert und muss vor der Umschreibung in den Master ab­ge­schlos­sen sein. In den Lehr­amts­stu­dien­gäng­en BK, G, GyGe und HRSGe ab­sol­vie­ren die Stu­die­ren­den das BFP in ei­nem der beiden bzw. drei gewählten Fächer / Lernbereiche. Die Stu­die­ren­den kön­nen selbst wählen, in welchem ihrer Fächer bzw. in welchem ihrer Lernbereiche sie das Praktikum ableisten. Im Lehramt für Sonderpädagogische För­de­rung erfolgt das Berufsfeldpraktikum in dem gewählten zwei­ten Sonderpädagogischen Förderpunkt und wird durch die Fa­kul­tät Re­ha­bili­ta­tions­wissen­schaf­ten betreut.

Das Modul Berufsfeldpraktikum umfasst ins­ge­samt fünf Leistungspunkte und setzt sich zu­sam­men aus ei­nem fachdidaktischen Vorbereitungsseminar, einer vierwöchigen Praxis­phase sowie einer The­o­rie-Praxis-Reflexion. Weitere In­for­ma­ti­onen über das Berufsfeldpraktikum im All­ge­mei­nen sind auf den Seiten des DoKoLL (Dort­mun­der Kom­pe­tenz­zen­trum für Leh­rer­bil­dung und Lehr-/Lernforschung) unter folgendem Link: Berufsfeldpraktikum zu finden. 

Das Berufsfeldpraktikum im Fach Deutsch

Das Berufsfeldpraktikum im Fach Deutsch soll be­ruf­li­che Per­spek­tiven in den Be­rei­chen Spra­che, Literatur, Kultur sowie deren Ver­mitt­lung aufzeigen und er­mög­li­chen, dass die im Stu­di­um erworbenen Kom­pe­ten­zen erstmals in beruflichen Zusammenhängen ausprobiert und angewandt wer­den kön­nen.

Das Berufsfeldpraktikum kann im schulischen oder im außerschulischen Be­reich ab­sol­viert wer­den. Die Stu­die­ren­den suchen sich ihren Praktikumsplatz selbstständig und ent­schei­den über den Fokus ihres Praktikums.

Der zeitliche Umfang des Berufsfeldpraktikums umfasst min­des­tens 4 Wochen und eine Dauer von min­des­tens 60 Zeitstunden. Ein längerer Zeitraum ist mög­lich, jedoch sollte die Tätigkeit eine Mindestdauer von 3 Stunden pro Tag nicht unterschreiten. Über die erfolgte Praxistätigkeit muss ein ent­sprech­en­der Nachweis durch die Praxisinstitution vorlegt wer­den. Dazu sollten die folgenden Formulare ver­wen­det wer­den:

Im Fach Deutsch muss das Berufsfeldpraktikum nicht in BOSS an­ge­mel­det wer­den. Die Stu­die­ren­den melden das Praktikum vor Beginn der Tätigkeit persönlich oder per E-Mail bei der sie betreuenden Lehrperson an. Es ist wich­tig, dass diese An­mel­dung rechtzeitig erfolgt.

Be­treu­ung

Es wird eine gleichmäßige Ver­tei­lung der Betreuungen in diesem Modul angestrebt. Die Zuordnung der betreuenden Lehr­per­so­nen erfolgt nach ei­nem alphabetischen System, welches sich an den Nachnamen der Stu­die­ren­den orientiert. Es ist sehr wich­tig, rechtzeitig Kontakt zu dem/der Betreuer/in aufzunehmen, um die Formalitäten zu klären. Es ist nicht mög­lich, erst die The­o­rie-Praxis-Reflexion zu verfassen und dann eine/n Betreuer/in zu kontaktieren.

An­er­ken­nung von Praxisleistungen

Wenn bereits eine Tätigkeit ausgeübt wird oder wurde, die einen starken kommunikativen und/oder vermittlungsorientierten Bezug aufweist und bestimmte Vo­raus­set­zun­gen (s.u.) erfüllt sind, besteht die Mög­lich­keit, einen Antrag auf die An­er­ken­nung von Praxisleistungen für das Berufsfeldpraktikum zu stellen. Dazu ist neben dem Anerkennungsantrag ein ent­sprech­en­der Nachweis des Arbeitgebers über die Tätigkeit vorzulegen. Es wird aus­schließ­lich die Praxisleistung für das Berufsfeldpraktikum anerkannt, d.h. auch bei erfolgter An­er­ken­nung muss eine The­o­rie-Praxis-Reflexion er­fol­gen.

Im Fach Deutsch kön­nen abgeschlossene Berufsausbildungen sowie Freiwilligendienste und ggf. AuPair-Auf­ent­hal­te für das Berufsfeldpraktikum anerkannt wer­den.

Im Fach Deutsch kön­nen kommunikationsintensive und/oder vermittlungsorientierte Nebentätigkeiten (z. B. Nachhilfetätigkeiten, OGS-Be­treu­ung, Übungsleitung im Sportverein, Begleitung von Ferienzeiten o.ä.) für das Berufsfeldpraktikum anerkannt wer­den, sofern bestimmte Voraus­set­zun­gen erfüllt sind. Voraussetzung für die An­er­ken­nung einer Nebentätigkeit ist, dass die Tätigkeit zum Zeitpunkt der An­er­ken­nung min­des­tens 60 Zeitstunden und über einen Zeitraum von min­des­tens 4 Wochen regelmäßig (wö­chent­lich oder mehrmals im Monat) ausgeübt wurde. Zu­dem muss der Arbeitergeber bereit sein, die Tätigkeit entsprechend zu bescheinigen. Außerdem sollte die Tätigkeit i.d.R. nicht länger als zwei Jahre vor dem Zeitpunkt der An­er­ken­nung zurückliegen.

Die Unterlagen für die An­er­ken­nung von bereits erbrachten Praxisleistungen wer­den bei dem Prüfer bzw. der Prüferin eingereicht.

Fachdidaktisches Vorbereitungsseminar/Kolloquium

Das fachdidaktische Vorbereitungsseminar/Kolloquium ist Voraussetzung für den er­folg­rei­chen Abschluss des Moduls Berufsfeldpraktikum. Im Fach Deutsch wer­den die begleitenden Gespräche mit der betreuenden Lehrperson als Kolloquium angerechnet. Zusätzlich wird in der Vorlesungszeit 4x pro Se­mes­ter eine Infor­mations­veran­staltung zum Berufsfeldpraktikum im Fach Deutsch an­ge­bo­ten. Die Termine zum „BfP-Kolloquium im Fach Deutsch“ finden Sie im LSF unter der Veranstaltungsnummer 155198. Die Einzelveranstaltung dauert ca. 45 Minuten und bietet allgemeine In­for­ma­ti­onen rund um das Berufsfeldpraktikum, die Mög­lich­keiten der An­er­ken­nung von bereits erbrachten Praxisleistungen sowie den formalen und inhaltlichen An­for­de­run­gen an die The­o­rie-Praxis- Reflexion. Außerhalb der Infoveranstaltung haben die Prüfenden und die Koordination nur begrenzte Kapazitäten, um auf derartige Fragen zu antworten.

Ergänzend sollten auch die Vorträge der von der Fa­kul­tät 15 angebotenen Ring­ver­an­stal­tung Berufsfeld Sprach- und Kul­tur­wissen­schaften, mittwochs 16–18 Uhr, be­sucht wer­den. Im Rah­men der Ring­ver­an­stal­tung wird ein Überblick über die vielfältigen Mög­lich­keiten im Berufsfeld geboten. Die Teil­nah­me ist freiwillig.

The­o­rie-Praxis-Reflexion

Das Modul des Berufsfeldpraktikums schließt mit einer The­o­rie-Praxis-Reflexion ab. Diese Modul­ab­schluss­prü­fung wird im Fach Deutsch in der Regel als schrift­li­che Reflexion (ca. 8-10 Seiten) abgelegt. Wenn der/die Prüfende und der/die Stu­die­ren­de dies vereinbaren, kann im Ausnahmefall auch die Form einer münd­lichen Prüfung (ca. 15 Minuten) gewählt wer­den.

Im Rah­men der The­o­rie-Praxis-Reflexion wer­den die eigenen Er­fah­run­gen im Praktikum wis­sen­schaft­lich reflektiert und ein Bezug zum eigenen Stu­di­um sowie zu dem angestrebten Berufsfeld „Schule“ hergestellt. Der Schwer­punkt des Berichts bzw. der münd­lichen Prüfung liegt auf der Verknüpfung von the­o­re­tisch­en und praktischen Inhalten. Dabei sind konkrete Beispiele aus der Praxis ausdrücklich erwünscht. Weitere In­for­ma­ti­onen finden sich im Leit­fa­den.

Formal soll der Bericht den gängigen An­for­de­run­gen wis­sen­schaft­licher Arbeiten entsprechen und alle wesentlichen Bestandteile einer wis­sen­schaft­lichen Aus­ar­bei­tung aufweisen. Der Modulabschluss ist nicht benotet, muss jedoch positiv be­wer­tet wer­den.

Im Fach Deutsch muss die Modul­ab­schluss­prü­fung nicht in BOSS an­ge­mel­det wer­den. Die An­mel­dung erfolgt persönlich oder per E-Mail bei der betreuenden Lehrperson. Der erfolgreiche Abschluss der Prüfung wird von dem/der Betreuer/in auf dem Studien- und Leistungsnachweis eingetragen, welcher nach Bestehen aller Leis­tun­gen bei der Prü­fungs­ver­wal­tung Lehramt (Team 5, Emil-Figge-Straße 61) eingereicht wird. Die Prü­fungs­ver­wal­tung verbucht die Leistung dann in BOSS.

Für die The­o­rie-Praxis-Reflexionen gelten die gängigen Fristen für Modulprüfungen (31.3. im Som­mer­se­mes­ter, 30.9. im Win­ter­se­mes­ter).

Anfahrt & Lageplan

Der Cam­pus der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund liegt in der Nähe des Autobahnkreuzes Dort­mund West, wo die Sauerlandlinie A45 den Ruhrschnellweg B1/A40 kreuzt. Die Abfahrt Dort­mund-Eichlinghofen auf der A45 führt zum Cam­pus Süd, die Abfahrt Dort­mund-Dorstfeld auf der A40 zum Cam­pus-Nord. An beiden Ausfahrten ist die Uni­ver­si­tät ausgeschildert.

Direkt auf dem Cam­pus Nord befindet sich die S-Bahn-Station „Dort­mund Uni­ver­si­tät“. Von dort fährt die S-Bahn-Linie S1 im 15- oder 30-Minuten-Takt zum Hauptbahnhof Dort­mund und in der Gegenrichtung zum Hauptbahnhof Düsseldorf über Bochum, Essen und Duis­burg. Außerdem ist die Uni­ver­si­tät mit den Buslinien 445, 447 und 462 zu erreichen. Eine Fahrplanauskunft findet sich auf der Homepage des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr, au­ßer­dem bieten die DSW21 einen interaktiven Liniennetzplan an.
 

Zu den Wahrzeichen der TU Dort­mund gehört die H-Bahn. Linie 1 verkehrt im 10-Minuten-Takt zwischen Dort­mund Eichlinghofen und dem Technologiezentrum über Cam­pus Süd und Dort­mund Uni­ver­si­tät S, Linie 2 pendelt im 5-Minuten-Takt zwischen Cam­pus Nord und Cam­pus Süd. Diese Stre­cke legt sie in zwei Minuten zu­rück.

Vom Flughafen Dort­mund aus gelangt man mit dem AirportExpress innerhalb von gut 20 Minuten zum Dort­mun­der Hauptbahnhof und von dort mit der S-Bahn zur Uni­ver­si­tät. Ein größeres Angebot an inter­natio­nalen Flugverbindungen bietet der etwa 60 Ki­lo­me­ter entfernte Flughafen Düsseldorf, der direkt mit der S-Bahn vom Bahnhof der Uni­ver­si­tät zu erreichen ist.

Interaktive Karte

Die Ein­rich­tun­gen der Technischen Uni­ver­si­tät Dort­mund verteilen sich auf den größeren Cam­pus Nord und den kleineren Cam­pus Süd. Zu­dem befinden sich einige Bereiche der Hoch­schu­le im angrenzenden Technologiepark.

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