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Fakultät Kulturwissenschaften
Forschung

Forschung an der Lehreinheit Germanistik

Auf dieser Seite geben wir einen Einblick in ausgewählte Projekte der Lehreinheit und besondere Forschungshighlights. Weiterführende Informationen zu laufenden und abgeschlossenen Vorhaben finden Sie auf den Projektseiten.

Ansprechpartner

Forschungshighlight

Academy in Exile

Die von der Mellon Foundation und VolkswagenStiftung geförderte Academy in Exile (AiE) wird von Prof. Dr. Kader Konuk (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur mit dem Schwerpunkt Heterogenitätsforschung) und Prof. Dr. Vanessa Agnew (Angewandte Kulturwissenschaften) geleitet. AiE unterstützt Kulturschaffende und Wissenschaftler:innen aus den Bereichen Geistes-, Sozial-und Rechtswissenschaften, die aufgrund ihrer Forschung, Lehre und/oder ihres zivilgesellschaftlichen Engagements für Menschenrechte, Demokratie und Wissenschaftsfreiheit gefährdet sind. AiE-Fellowships bieten Wissenschaftler:innen die Möglichkeit, ihre Forschung in Deutschland fortzusetzen und in einem multidisziplinären Umfeld an einem Forschungsprojekt ihrer Wahl zu arbeiten. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.

Vier schwarze Doktorhüte fliegen in die Luft vor blauem Himmel mit weißen Wolken. © Jürgen Huhn​/​TU Dortmund

Garden(s) of Refuge

Das Projekt Garden(s) of Refuge wurde von Prof. Dr. Vanessa Agnew, Associate Direktorin der Academy in Exile und außerplanmäßige Professorin an der Fakultät für Kulturwissenschaften, in Zusammenarbeit mit dem Fakultät Raumplanung der Technischen Universität Dortmund sowie der UA Ruhr New York initiiert. Es bringt Studierende, Forschende, Fellows der Academy in Exile sowie Mitglieder der Universitätsgemeinschaft zusammen, die sich für Angelegenheiten zu Umwelt und Flucht engagieren. Im Zentrum steht das gemeinsame Anliegen, ökologische Renaturierung mit Fragen von Vertreibung, Zugehörigkeit und der Gestaltung öffentlicher Räume zu verbinden. Mit Garden(s) of Refuge sind multidisziplinäre Forschungsprojekte verknüpft. Diese befassen sich unter anderem mit Oral History und Zwangsmigration (Garden(s) of Refuge in Minecraft), der Wiederherstellung von Klanglandschaften auf Brachflächen (acoustic ecology) sowie mit Methoden der urbanen Aufforstung. Auch die University of Cincinnati teilt dieses Engagement und hat die Vision des Projekts mit einem eigenen Garden of Refuge, der 2026 gegründet wurde, weitergeführt. Unterstützt wird Garden(s) of Refuge von Stiftungen wie der Mellon Foundation, der Allianz Foundation und der Rudolf-Chaudoire-Stiftung sowie durch Beiträge lokaler Unternehmen. Das Projekt geht auf das Jahr 2017 zurück, als die Academy in Exile gegründet wurde, und wurde seither in mehreren Phasen weiterentwickelt. Der dazugehörige Miyawaki-Miniwald kann an der Emil-Figge-Straße 57, 44227 Dortmund, besichtigt werden. Weitere Informationen finden Sie auf der Projektwebseite.