Dr. Anna-Maria Balbach
Aktuelles
- 20.000.000 Wörter von Dr. Anna-Maria Balbach untersucht – Das Jahr in Zahlen
- Sprachwissenschaftlerin Dr. Anna-Maria Balbach erhält Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation
- Universitätsgesellschaft Münster verleiht Preis für Wissenschaftskommunikation an Dr. Anna-Maria Balbach
- Interview mit Dr. Anna-Maria Balbach und anderen Preisträgerinnen über Wissenschaftskommunikation
- 100 Jahre Radioverkündigung – ein Filminterview mit der Sprachwissenschaftlerin Dr. Anna-Maria Balbach über Radiopredigten
- Sprachexpertin Balbach: Katholiken sprechen anders als Protestanten
- Expertin Balbach untersucht Radiopredigten für junge Zielgruppe
- Verkündigungs-Forscherin: Übliches Predigt-Muster funktioniert nicht. Anna-Maria Balbach hat Radiosendungen untersucht
- Language Expert Balbach: German Catholics speak differently than Protestants
- Sprache: Anna-Maria Balbach – Klagen und Jammern sind ihr fremd
Hinweise für die Anfertigung einer schriftlichen Arbeit finden Sie hier.
Wissenschaftliches Profil
- Sprache in der Frühen Neuzeit
- Sprache und Konfession
- Sprache und Variation
- Korpuslinguistik
- Soziolinguistik
- Kulturlinguistik
- Sprachgeschichte
- Personennamen und soziale Zugehörigkeiten
- Seit 03/2026: Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Linguistik des Deutschen: Variationslinguistik (Prof. Dr. Christian Zimmer) der TU Dortmund
- 2019-2025: Projektleiterin des DFG-Projekts „Denn Deine Sprache verrät Dich…“ - Sprache und Konfession 500 Jahre nach der Reformation
- 2018: Wiss. Mitarbeiterin am Germanistischen Institut, Abteilung Sprachwissenschaft, WWU Münster
- 2017/2018: Postdoc-Stipendiatin am Germanistischen Institut, Abteilung Sprachwissenschaft, WWU Münster
- 2016/2017: Lecturer für Historical German Studies, Center for the Study of Law and Society, University of California, Berkeley, CA, USA
- 2015/2016: Lecturer for Early New High German, Center for Language Study, Yale University, New Haven, CT, USA
- 2012-2015: Lehrkraft für besondere Aufgaben am Germanistischen Institut, Abteilung Sprachwissenschaft
- 2013: Abschluss der Promotion „Der Einfluss der Konfession auf die Sprache frühneuzeitlicher Totengedächtnisinschriften in Bayerisch-Schwaben”
- 2009-2012: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Exzellenzcluster, Projekt C19 „Zwischen Religion und Politik: Konfessionalisierung der Sprache in der Frühen Neuzeit?”, Leiter: Prof. Dr. Jürgen Macha
- WS 2006/07:
- Aufnahme des Promotionsstudiums am Lehrstuhl Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Jürgen Macha, Arbeitstitel der Dissertation: „Untersuchungen zu Grabinschriften der Frühen Neuzeit”
- wissenschaftliche Hilfskraft am Lehrstuhl
- Lehrauftrag am Germanistischen Institut für das Modul Sprache
- Lehrauftrag am Germanistischen Institut und Sprachenzentrum: Beauftragte für Deutsch als Fremdsprache
- 2006: 1. Staatsexamen für das Lehramt Sek. II/I in Germanistik, Kath. Theologie, Philosophie und Pädagogik; Examensarbeit am Lehrstuhl für Kirchengeschichte zum Thema: „Die Barmherzigen Schwestern zu Münster zur Zeit des Nationalsozialismus”
- 2004-2006: Studentische Hilfskraft im DFG-Projekt „Kanzleisprache des 17. Jahrhunderts: Untersuchungen zu Sprache und Kommunikation in Hexenverhörprotokollen” am Lehrstuhl Sprachwissenschaft, Prof. Dr. Jürgen Macha
- 2001: Studium der Germanistik und Kath. Theologie, Lehramt Sek. II/I
Seit 2024 leite ich das International Network for Personal Names Research, das Namenforscher:innen weltweit zusammenbringt. Unsere Netzwerk-Seite mit allen Informationen finden Sie unter diesem Link
Die alchemische Sammlung der Familie Mymer (1568–1601): Betreutes Promotionsprojekt von Elena Haase
Kurzbeschreibung: Eine Familie auf der Suche nach Weisheit: Die alchemische Sammlung der Familie Mymer (1568–1601)
Die Vielseitigkeit der alchemischen Kunst führt zu ebenso vielseitigen Bewertungen des Gegenstandes: Sie reichen von der Verurteilung der Alchemiker als Betrüger und Fälscher bis hin zur Alchemie als „königlicher Kunst", die nur einigen Auserwählten zugänglich war. Heute gilt sie weithin als Vorläuferin unserer modernen Chemie. Um dieser Vielseitigkeit gerecht zu werden, wählt das vorliegende Projekt einen interdisziplinären Zugang. Anhand der bislang unveröffentlichten Rezeptsammlung der Alchemikerfamilie Mymer aus dem 16. Jahrhundert (1568–1601) wird mit Methoden der Sprach- und Literaturwissenschaft, der Philosophie und Geschichtswissenschaft sowie der Wissenschaftstheorie untersucht, welche theoretischen Voraussetzungen und experimentellen Methoden die Familie besaß, wie sie diese sprachlich festgehalten und praktisch angewendet haben und zu welchen Erkenntnissen über die Natur diese führten. Zahlreiche Hinweise zu den Gedanken und Experimenten der Alchemikerfamilie lassen sich in der Rezeptsammlung finden. Zunächst halten der Vater Franz Mymer, dann seine drei Söhne, ihre Reisen durch ganz Europa fest und notieren detailreich, wo sie wie an welche alchemischen Rezepte gelangt sind, wie diese Schritt für Schritt auszuführen sind und bewerten den experimentellen Erfolg.
Ziel des Projekts ist es, die Arbeit der Familie Mymer in einen modernen wissenschaftlichen Kontext zu stellen und aus diesem Blickwinkel heraus zu begutachten. Dafür spielen nicht nur die chemischen Operationen und ihre sprachliche Überlieferung eine Rolle, sondern gleichermaßen bspw. religiöse oder wirtschaftliche Einflüsse, welche für die abschließende Bewertung der Wissenschaftlichkeit des alchemischen Werks der Familie Mymer von Bedeutung sind.
Sprache und Konfession im Radio (DFG-Projekt): Projektbeschreibung unter GEPRIS
„How to do things with names": 03/2016–05/2018
Kurzbeschreibung: How to do things with names – a linguistic investigation of historical, contemporary and future names under the influence of race, sex and religion. Soziolinguistische Namenstudie an der Yale University, Kooperation mit Prof. Ryan Bennett, PhD, Department of Linguistics, Yale University, New Haven, CT, USA
Die Ergebnisse dieses Projekts sind in einem dreiteiligen, über 150 Seiten umfassenden Artikel in der internationalen Fachzeitschrift „Beiträge zur Namenforschung" publiziert worden. Vgl.
Teil 1: Von Agustin über Tom zu DaShawn - Zur Geschichte und Entwicklung sogenannter ‚Black Names' in den USA. Teil 1. In: Beiträge zur Namenforschung 1 (2018), S. 1–45. Abstract
Teil 2: Von Agustin über Tom zu DaShawn - Zur Geschichte und Entwicklung so genannter ‚Black Names' in den USA. Teil 2: Vom Ende der Sklaverei bis ins frühe 20. Jahrhundert. In: Beiträge zur Namenforschung 2 (2018), S. 133–185. Abstract
Teil 3: Von Agustin über Tom zu DaShawn - Zur Geschichte und Entwicklung so genannter ‚Black Names' in den USA. Teil 3: Von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute In: Beiträge zur Namenforschung 3 (2018), S. 283–338. Abstract
Textdatenbank Pressesprache: 04/2014–12/2015
Lehr- und Arbeitskorpus zur deutschen Sprache der Gegenwart, zus. mit Dr. Dagmar Hüpper, Universität Münster
Kurzbeschreibung: Aufgebaut wurden ein Korpus aus Zeitungs- und Zeitschriftenartikeln mit der Rahmenvorgabe „Berichterstattung zwischen Information und Meinungsbildung in den Lebensbereichen Politik - Religion - Sport", das seinen Einsatz in der Lehre findet.
Zwischen Religion und Politik: Konfessionalisierung der Sprache in der Frühen Neuzeit?
Projekt C19 im Exzellenzcluster der WWU, seit 2013 abgeschlossen.
Hervorgegangene Publikationen:
- Balbach, Anna-Maria: Sprache und Konfession. Frühneuzeitliche Inschriften zum Totengedächtnis in Bayerisch-Schwaben. Würzburg 2014.
- Macha, Jürgen: Der konfessionelle Faktor in der deutschen Sprachgeschichte. Würzburg 2014.
- Macha, Jürgen/Balbach, Anna-Maria/Horstkamp, Sarah: Konfession und Sprache in der Frühen Neuzeit. Interdisziplinäre Perspektiven. Münster 2012.
Kurzbeschreibung: Ziel dieses Projektes war es herauszufinden, ob und wie sich Prozesse der Konfessionalisierung auf den schriftlichen Sprachgebrauch in der Frühen Neuzeit ausgewirkt haben. Prinzipiell sind zwei entgegengesetzte Positionen denkbar: Zum Einen die Vorstellung von Sprache als unmarkiertem Ausdrucksmittel, das für alle gesellschaftlichen Zwecke sozusagen 'neutral' zur Verfügung steht, und zum Anderen die Annahme, dass mit dem Gebrauch bestimmter Sprachformen und Sprachvarietäten bestimmte konfessionskulturelle 'Aufladungen' verbunden sind. Gerade für die Frühe Neuzeit ist unter dem Aspekt von Reformation und Gegenreformation zu erwarten, dass das Medium Sprache als Indikator und Faktor auf prominente Weise in das Machtspiel von Religion und Politik einbezogen wurde. Es gilt zu erforschen, wie es um Art und Grad dieser Einflüsse auf inhaltlicher und sprachlich-formaler Ebene bestellt ist. Zu diesem Zweck sollen im Projekt gezielte Sondierungen zu einzelnen Gegenstandsbereichen durchgeführt werden. Konkret werden unter zeitlichen, regionalen und textsortenspezifischen Gesichtspunkten folgende Untersuchungsfelder abgesteckt. die die übergeordnete Frage zu prüfen erlauben.
Kanzleisprache des 17. Jahrhunderts: 09/2004–07/2006
DFG-Projekt: Kanzleisprache des 17. Jahrhunderts: Untersuchungen zu Sprache und Kommunikation in Hexenverhörprotokollen, Leitung: Prof. Dr. Jürgen Macha
Hervorgegangene Publikationen:
- Macha, Jürgen et al. (Hrsg.): Deutsche Kanzleisprache in Hexenverhörprotokollen der Frühen Neuzeit: Bd 1: Auswahledition. Berlin, New York: de Gruyter 2005.
- Macha, Jürgen und Forschungsgruppe: Deutsche Kanzleisprache in Hexenverhörprotokollen der Frühen Neuzeit. Band 2: Kommentierte Bibliographie zur regionalen Hexenforschung. Berlin, New York: de Gruyter 2005.
Wintersemester 2026/27
Seminar: Korpuslinguistik und "Das Wort zum Sonntag": Computergestützte Sprachanalysen moderner TV-Verkündigung
Sommersemester 2026
Seminar: Namen und Gesellschaft: Personennamen als soziale Marker
Weitere Lehrtätigkeit
Von 2006 bis 2025 habe ich an der Universität Münster über 30 Seminare und Vorlesungen gehalten, die alle über das dortige Vorlesungsverzeichnis einsehbar sind.
Von 2015 bis 2021 habe ich zusätzlich an der Yale University, CT, Columbia University, NY, und UC Berkeley, CA, unterrichtet.
- 2025: Preis für exzellente Wissenschaftskommunikation der Universitätsgesellschaft Münster
- 2019–2025: DFG-Projektförderung (Sachbeihilfe mit eigener Stelle)
- 2018: Stipendium der Universität Münster Fachbereichsförderung für herausragende NachwuchswissenschaftlerInnen
- 2017: Universität Münster-Postdoc-Stipendium für herausragende NachwuchswissenschaftlerInnen
- 2016: Teilnahmestipendium für die Jahrestagung des German Academic International Network (GAIN) der Alexander von Humboldt-Stiftung, des DAAD und der DFG in Washington, D.C.
- 2015: Internationaler Peter von Polenz-Preis für die beste Dissertation der germanistischen Sprachgeschichte, verliehen von der Gesellschaft für Germanistische Sprachgeschichte (GGSG)
- 2014: Aufnahme der Dissertation in die Reihe Religion und Politik mit Druckkostenzuschuss durch das Exzellenzcluster „Religion und Politik“
- 2014: Druckkostenzuschuss zur Dissertation durch das Kulturamt der Stadt Augsburg
- 2009 – 2013: Promotionsförderung durch das Exzellenzcluster „Religion und Politik“
- 1999: NRW-Auswahl Certamen Carolinum (bundesweiter Lateinwettbewerb)
Publikationen
- Anna-Maria Balbach: Sprache und Religion. Interdisziplinäre Perspektiven zur Geschichte, Gegenwart und Zukunft der (Radio-) Predigt. (i.V.)
- Anna-Maria Balbach: Sprache und Konfession: Frühneuzeitliche Inschriften des Totengedächtnisses in Bayerisch-Schwaben. Dissertation Münster. Würzburg: Ergon-Verlag 2014 (Religion und Politik 9).
- Konfession und Sprache in der Frühen Neuzeit. Interdisziplinäre Perspektiven. Hrsg. von Jürgen Macha, Anna-Maria Balbach und Sarah Horstkamp. Münster 2012.
- Anna-Maria Balbach: Die Barmherzigen Schwestern zu Münster zur Zeit des Nationalsozialismus. Münster: dialogverlag 2007 (= Junges Forum Geschichte, Bd. 1, hrsg. von Hubert Wolf und Thomas Flammer). (Veröffentlichung der Staatsexamensarbeit in Mittlerer und Neuerer Kirchengeschichte).
- Deutsche Kanzleisprache in Hexenverhörprotokollen der Frühen Neuzeit. Band 2: Kommentierte Bibliographie zur regionalen Hexenforschung. Hrsg. von Jürgen Macha und Forschungsgruppe. Berlin, New York: de Gruyter 2005.
- Anna-Maria Balbach/Jan Oliver Rüdiger (2025): [RPK] - Radiopredigtenkorpus (german radio sermons): 1933–1939; 1950–1960; 2010–2024. In: LINDAT/CLARIAH-CZ Digital Library at the Institute of Formal and Applied Linguistics (ÚFAL). URL: http://hdl.handle.net/11372/LRT-5975.
- New Land - New Name? About the Name Changes of German Emigrants to North America. Research Overview, New Findings and Suggestions for further Research. In: Dammel, Antje/ Leonardi, Simona/ Schweden, Theresa/ Thune, Eva-Maria/ Ziegler, Evelyn (Hrsg.) (2025): Namen und Migration: Onymische Indizes hybrider sozialer Zugehörigkeiten. Bologna: Centro di Studi Linguistico-Culturali (CeSLiC), pp. 73-94. DOI 10.6092/unibo/amsacta/8665.
- Emilia, Noah, or Charly? Current Developments of Boys’, Girls’ and Gender-Neutral Names in Germany and Other (European) Countries. In: Sociolinguistic Studies 19, Nr. 1–2 (2025), p. 36–66. DOI: https://doi.org/10.3138/SS-2024-0021.
- Wie die Kirchen ins Radio kamen. Ein (sprach-)geschichtlicher Blick auf die Anfänge der Radiopredigt vor 100 Jahren. In: Communicatio Socialis. Zeitschrift für Ethik der Medien und der digitalen Gesellschaft 2024, Heft 3, S. 420–432. DOI: https://doi.org/10.5771/0010-3497-2024-3-420
- Noah and Luca, Sofia and Mia: Current First Name Trends in Europe. In: Linguistica Lettica (2024), p. 76–95.
- Personal Names and Naming in Europe. First Insights into Variabilities and Similarities. In: Beiträge zur Namenforschung 58/4 (2023), S. 355–392.
- Religion „on air“ - Konfessioneller Sprachgebrauch in Radiopredigten. Eine korpuslinguistische Untersuchung. In: Lasch, Alexander/Roth, Kerstin/ Fritzsche, Maria/Liebert, Wolf-Andreas (Hrsg.): Sprache und Religion: Tendenzen und Perspektiven. Berlin, Boston: De Gruyter (2023), 105-146. DOI: https://doi.org/10.1515/9783110604696-006 (zus. mit Jan Oliver Rüdiger).
- Names, Naming (People), Christianity - Modern Europe. In: Encyclopedia of the Bible and Its Reception (EBR), vol. 20. Berlin, Boston 2022, Sp. 699-706.
- Radioverkündigung in Zeiten von Corona: Gott versendet sich nicht. In: Herder Korrespondenz 6 (2021), S. 33-35.
- „Rose, formerly called Grace“. Fremd- und selbstinitiierter Namenwechsel afro-amerikanischer Sklaven im 18. und 19. Jahrhundert. In: Beiträge zur Namenforschung 56 (2021), S. 79-104.
- Caesar, Jack, and Cuffee: African-American fugitive slave names in the 17th to the 19th century. In: ONOMA 55 (2021), S. 205-227.
- Die Scrabble-Score-Methode zur Messung sprachlicher Komplexität – Ein Test anhand von 90.000 Rufnamen aus dem SOEP. In: SOEPpapers 990 (2018), S. 1–14.
- Schöpfer des Hochdeutschen oder Stümper und Phrasist? Wertungen über Martin Luthers Bedeutung für die deutsche Sprachgeschichte aus fünf Jahrhunderten. In: Nouveaux Cahiers d'Allemand. Revue de linguistique et de didactique 36 (4/2018), S. 333–346.
- Von Agustin über Tom zu DaShawn – Zur Geschichte und Entwicklung so genannter ‚Black Names‘ in den USA. Teil 3: Von der Mitte des 20. Jahrhunderts bis heute In: Beiträge zur Namenforschung 3 (2018), S. 283-338. Abstract: https://bnf.winter-verlag.de/article/BNF/2018/3/3
- Von Agustin über Tom zu DaShawn – Zur Geschichte und Entwicklung so genannter ‚Black Names‘ in den USA. Teil 2: Vom Ende der Sklaverei bis ins frühe 20. Jahrhundert. In: Beiträge zur Namenforschung 2 (2018), S. 133–185. Abstract: https://bnf.winter-verlag.de/article/BNF/2018/2/2
- Von Agustin über Tom zu DaShawn – Zur Geschichte und Entwicklung so genannter ‚Black Names‘ in den USA. Teil 1. In: Beiträge zur Namenforschung 1 (2018), S. 1–45. Abstract: https://bnf.winter-verlag.de/list/articles/author/Balbach,%20Anna-Maria
- Cuius regio, eius religio, eius lingua? Beobachtungen zum Zusammenhang von Region, Religion und Sprache in Totengedächtnisinschriften des 17.
Jahrhunderts. In: Elspaß, Stephan/Denkler, Markus/Hüpper, Dagmar/Topalovic, Elvira (Hrsg.): Deutsch im 17. Jahrhundert. Studien zu Sprachkontakt,
Sprachvariation und Sprachwandel. Gedenkschrift für Jürgen Macha. Heidelberg 2017, S. 21–53. - Name – Geschlecht – Individuum. Konfessioneller Einfluss auf die Vornamengebung im frühneuzeitlichen Bayerisch-Schwaben. In: Beiträge zur Namenforschung 2/2014, S. 127–163.
- Konfessionalisierung der Sprache in der Frühen Neuzeit? – Projektskizze einer Untersuchung der Textsorte Inschriften. In: Ernst, Peter/Meier, Jörg (Hrsg.): Kontinuitäten und Neuerungen in Textsorten- und Textallianztraditionen vom 13. bis zum 18. Jahrhundert (Germanistische Arbeiten zur Sprachgeschichte 8). Berlin 2014, S. 393-412.
- Wahlkampfsprache 2013. In: Zeitschrift für germanistische Linguistik 1 (2014), S. 120 - 129.
- Jakob, Johann oder Joseph? - Frühneuzeitliche Vornamen im Streit der Konfessionen. In: Konfession und Sprache in der Frühen Neuzeit. Interdisziplinäre Perspektiven. Hrsg. von Jürgen Macha, Anna-Maria Balbach und Sarah Horstkamp. Münster 2012, S. 11-30.
- „Hier ruhen wir in dieser Grufft, Biß Unser Herr uns zu sich rufft“ – Grabinschriften der Frühen Neuzeit als Spiegel der sprachlichen Konfessionalisierung am Beispiel der Stadt Augsburg. In: Wellmann, Hans/Barz, Irmhild (Hrsg.) (2011): Sprachvariation und Sprachwandel in der Stadt der Frühen Neuzeit (Sprache – Literatur und Geschichte). Heidelberg, S. 239-251.
- Wenn Steine von Tugend und Trauer erzählen. Ein Forschungsprojekt untersucht auf Grabinschriften aus Bayerisch-Schwaben die Konfessionalisierung der Sprache. In: Unser Bayern. Beilage der Bayerischen Staatszeitung. Wochenzeitung für Politik, Wirtschaft, Kommunales und Kultur, Heft 4 (2010), S. 1–5.
- Rätselhaftes Grabdenkmal in Nienberge. Geheimnisvoller Stein erzählt zwei Lebensgeschichten. In: Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. Juni 2009.
- Schwestern kämpften für das Leben. Der Kampf gegen die Euthanasie des NS-Regimes. In: Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. April 2008.
- Krankenpflege in den schweren Kriegsjahren. Über die aufopferungsvolle Arbeit der Clemensschwestern. In: Auf Roter Erde. Heimatblätter für Münster und das Münsterland. November 2006.
- Rudolf Steffens: Die Familiennamen der Stadt Mainz. Nach dem Adressbuch für die Jahre 1960/61. In: Beiträge zur Namenforschung 59, Heft 3/4 (2024), S. 495–498.
- Drös, Harald: Die Inschriften des Landkreises Schwäbisch Hall I. Der ehemalige Landkreis Crailsheim. Mit 482 Abbildungen, einem Plan und einer
Karte. Wiesbaden: Dr. Ludwig Reichert Verlag 2015. 706 Seiten. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 147 (2017), S. 156–164. - Sebastian Scholz/Rüdiger Fuchs: Die Inschriften des Landkreises Hersfeld-Rotenburg. Mit 309 Abbildungen auf 87 Tafeln und 2 Tafeln mit
Steinmetzzeichen und Marken. Wiesbaden: Dr. Ludwig Reichert Verlag 2015. 592 Seiten. In: Zeitschrift für deutsches Altertum und deutsche Literatur 145 (2016), S. 378–383. - Augustin Wibbelt: Wibbelts Dierliäwen, gezeichnet von Vera Brüggemann. Münster: Aschendorff-Verlag 2010. 24 Seiten. In: Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e. V. Jahrbuch 25 (2009), (im Druck).
- Augustin Wibbelt: Dat Pöggsken, gezeichnet von Vera Brüggemann. Münster: Aschendorff-Verlag 2009. In: Augustin-Wibbelt-Gesellschaft e. V. Jahrbuch 24 (2008), S. 83-86.
- Religion on Air: Corpus Linguistic Approaches to the Analysis of 20,000 Radio Sermons. März 2025. (Download hier) (zus. mit Jan Oliver Rüdiger)
- LaKisha, Tamika, DeShawn, and Antwan. Linguistic Strategies of Cultural Reconstruction in Today’s African-American First Name Practices. August 2019. (Download hier)
- Von Heinrich und Elisabeth zu Leon und Emma–Rufnamengebung in Deutschland. Juni 2018. (Download hier)
- Zwischen Religion und Politik – Konfessionalisierung der Sprache in der Frühen Neuzeit? Oktober 2009. (Download hier)
- Grabmäler der Frühen Neuzeit. Oktober 2009. (Download hier)
- „Unweit diesem Steine, liegen die Gebeine…“ Die historische Entwicklung der christlichen Grabstätten. Oktober 2009. (Download hier)
- Der Fall der Inschriften. Oktober 2009. (Download hier)




